Schöneberger Forum 2004: Männer und Frauen im öffentlichen Dienst – Arbeiten im Spannungsverhältnis

Mit dem „Schöneberger Forum" leistet der DGB seit 1998 einen Beitrag zum kontinuierlichen Dialog über beamtenpolitische Sachfragen. Gewerkschaftliche Anliegen werden öffentlich mit politisch Verantwortlichen erörtert, so dass inzwischen ein Klima entstanden ist, das Denkanstöße in festgefahrene Positionen bringen kann.

Das „Schöneberger Forum" ist so eine Institution geworden – bei Politikerinnen und Politikern ebenso wie bei an Gewerkschaftsarbeit interessierten Beschäftigten des öffentlichen Dienstes.

2004: Männer und Frauen im öffentlichen Dienst – Arbeiten im Spannungsverhältnis
von Lebenszeit-, Laufbahn- und Leistungsprinzip

Ein Baby zu bekommen, bedeute auch im öffentlichen Dienst oft einen Karriereknick, bedauerte der DGB-Vor sitzende Michael Sommer auf dem 7. Schöneberger Forum Und ein Vater, der sich um sein Kind kümmern wolle, kämpfe mit Vorurteilen. Die Gleichstellung von Männern und Frauen ist auch im öffentlichen Dienst immer noch eine wichtige Anforderung an den anhaltenden Modernisierungsprozess. Die Voraussetzungen sind durch die Gleichstellungsgesetze im öffentlichen Dienst zwar besser als in der Privatwirtschaft. Doch viele Richtlinien werden nicht diskriminierungsfrei angewandt. Als Beispiele nannte Ingrid Sehrbrock das Besoldungsrecht und die Beurteilungspraxis. Ihr Fazit: „Der öffentliche Dienst kann sich bei der Gleichstellung zwar einer Vorreiterrolle rühmen, doch er ist auch Nachzügler in Sachen Frauen in Führungspositionen."

Mehr Informationen zum Schöneberger Forum unter www.schoeneberger-forum.de


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